BVV Neukölln stellt sich erneut hinter Wachschutz
Gemeinsamer Antrag von SPD, CDU und Piraten für Geld vom Land Berlin
In ihrer Januar-Sitzung beschloss die BVV Neukölln mit den Stimmen der Fraktionen von SPD, CDU und Piraten einen Antrag, der das Bezirksamt dazu auffordert, sich bei den zuständigen Stellen des Landes Berlin verstärkt und weiterhin für eine finanzielle Unterfütterung einzusetzen, damit der Wachschutz unverzüglich wieder aufgenommen werden kann. Es wird auch die Hoffnung geäußert, dass die Mittel trotz der vorläufigen Haushaltswirtschaft des Landes Berlin, die keine zusätzlichen Ausgaben zulässt, fließen können.
In der vorausgehenden Debatte wehrten sich die Grünen und die Linke vehement gegen diesen Antrag. "Die Grünen wollten eine langwierige Gefahrenanalyse. Doch das hilft nicht, wenn die Eltern um ihre Schüler Angst haben und die Schüler selbst im Schulgebäude nicht sicher sind. Da braucht es schnelle Hilfe. Der Drogenvorfall an der Albert-Schweitzer-Schule zeigt, wie groß der Bedarf ist. Die Junge Union Neukölln begrüßt diesen Beschluss der BVV", erklärt der Kreisvorsitzende der JU Neukölln und Bezirksverordnete Christopher Förster.
Ebenfalls Bestandteil dieses Antrags war eine Erklärung, dass man weiterhin Maßnahmen suchen werde, die die Ursachen des Wachschutzbedarfs abstellen, d.h. Gewaltbereitschaft und Drogenkonsum mindern.
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[27.01.2012]
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